Brüder im Juniorat


Br.Mathias Müller aus Schötz LU

Anfangs Oktober für mind. ein halbes Jahr im Franziskanerkloster  in Näfels tätig.

Berufungszeugnis Suchen und finden

 

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Streifzug durch Transsilvanien - Bericht von Br.Mathias Müller, der in Rumänien (Deva) ein Auslandspraktikum gemacht hat
Pilgerreise durch Transsilvanien.pdf
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Br.Johannes - Maria Pfister aus Erlinsbach SO

Theologiestudent, zurzeit für ein Jahr in Paris

Was hat Dich bewegt, dass Du Dich erstens für einen Orden und zweitens für die Franziskaner entschieden hast?
"Der Beweggrund ist einzig allein Gott. Weil Er mich berufen hat für einen Ordensberuf und dann speziell die Berufung zum Franziskaner. Immer wieder zeigte er mir, dass ich hierhin gehöre."

Was ist der Mittelpunkt Deines Lebens als Franziskaner?
"Mittelpunkt in meinem Ordensleben ist die Beziehung zum Dreifaltigen Gott. Mit ihm in Gemeinschaft zu leben, jedenfalls der Versuch immer wieder von Neuem mit ihm in Gemeinschaft zu treten. Zudem die Faszination seiner absoluten Liebe zu uns, die er uns in Jesus Christus geoffenbart hat."

Was würdest Du Menschen empfehlen, die auf der Suche sind?
"Den Herrn mit aufrichtigem Herzen zu bitten, dass er ihm/ ihr seinen Willen offenbart und das Vertrauen, dass Gott weiss, was für ihn das beste ist."


Br.Martin Barmettler aus Ennetmoos
Besucht Theologiekurse in Heiligenkreuz und an der Universität Wien und ist in der Jugendarbeit tätig.

Was hat dich bewegt, dass Du Dich erstens für einen Orden und zweitens für die Franziskaner entschieden hast?

Vielleicht sollte man besser fragen: Was hat mich bewegt, Ja zu Gott zu sagen? Ich hab nie wirklich gezweifelt, dass es so was wie einen Gott gibt. Aber mein Gottesbild entsprach eher dem eines Uhrmacher-Gottes, der alles in Bewegung hält, der oben im Himmel sitzt, aber mit mir persönlich nichts zu tun hat. Später durfte ich dann, ausgelöst durch ein paar Faktoren, die hier schwierig in Worte zu fassen sind, das erste bewusste JA zu Gott sprechen. Ich hab mir nie träumen lassen, dass Gott dieses unbeholfene Ja so ernst nimmt. Es lautete in etwa so: „Herr, wenn es dich wirklich gibt, dann lass ich mich auf dich ein“. Da es in meinem damaligen Denken nichts gab ohne Gegenleistung, war der Deal, den ich mit Gott schloss der, dass ich begonnen habe am Wochenende in Gottesdienste zu gehen. Im Nachhinein betrachtet war es ein enorm wichtiger Prozess: Gott wurde mir von einem fernen Irgendwas zu einem Du, mit dem man in Beziehung tretten kann. Dieser Prozess liess dann in mir die Frage wachsen: "Wie willst du leben?"  und "Was heisst es ein Leben in Fülle zu haben?"
Schliesslich konnte in mir dann der Wunsch reifen, ein Leben ganz in der Liebe Gottes zu wagen.
Und weshalb Franziskaner?. Das ist mir manchmal auch ein Rätsel. Mir war irgendwie immer klar: Wenn Ordensmann, dann Franziskaner! Und je mehr ich auf dem Weg der Gottesnachfolge bin, desto mehr merke ich, dass das richtig war und meinen von Gott geschenkten Charismen entspricht.
Was ist der Mittelpunkt Deines Lebens als Franziskaner?
Zu spüren, dass ich von Gott gerufen bin und zwar aufgrund seiner bräutlichen Liebe.
Was würdest Du Menschen empfehlen, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind?
Wag es, deine Berufung, deine Gotteskindschaft zu leben, sei es in deinem Beruf, in der Schule, in Ehe und Familie oder im Orden! Aber in allem was du tust, tu es bewusst und wag es, Entscheidungen zu treffen, klar Ja zu sagen oder Nein. Ansonst findest du dich am Ende des Lebens in einem Korridor mit lauter aufgerissenen Türen, aber bist nirgends eingetreten. Und wage es deine Berufung zu prüfen, dazu sind Kandidatur und Postulat da. Wage es, zu leben und zwar als ein lebendiges Original Gottes, und nicht als eine von der Welt manipulierte Kopie.


Br.Maximilian-Maria Blum a. Schwerzenbach ZH
Theologiestudent


Was hat dich bewegt, dass Du Dich erstens für einen Orden und zweitens für die Franziskaner entschieden hast?
Die Begegnung und Beziehung mit dem menschgewordenen Gott, in Jesus Christus. Dieser Gott, der zu mir, zu jedem Einzelnen von uns JA sagt, auch zu meinen Schwächen.

Daraus ist in mir eine tiefe Sehnsucht gewachsen, mich - mein Leben, Gott zu schenken und den Mitmenschen und das in der Gemeinschaft von Brüdern, bei den Franziskanern.


Was ist der Mittelpunkt Deines Lebens als Franziskaner?
Die Beziehung zu Gott, wenn auch immer wieder neu versuchen mit ihm im "online-Modus" zu sein und darin auch in der Bruderschaft und mit den Mitmenschen  zu wachsen und unterwegs zu sein.

 

Was würdest Du Menschen empfehlen, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind?
Vertraut euer Leben Gott an!  Schaut in die Klöster und in die verschiedenen Gemeinschaften hinein und lebt ein paar Tage mit. Auch wenn dieses Leben dort nicht deine Berufung ist, so ist es sicherlich eine Berreicherung für den Glauben und  dein Leben.