Aktuelles aus unser Kustodie Christkönig


Meeting with Jesus

Am 2.Februar um 19 Uhr fand erstmals das Meeting with Jesus in der Kapelle der Franziskaner in Zürich statt. Bei diesem Meeting geht es darum in die Beziehung mit Jesus einzutreten und durch verschiedene Schritte, die durch Gebet und kurzen Impulse begleitet sind, die Schönheit der Nachfolge Jesu und sein Wirken im persönlichen Alltag zu entdecken. Die ganze Stunde findet in der eucharistischen Anbetung statt und endet auch mit dem Einzelsegen.
Wir freuten uns, dass einige junge Erwachsene dabei waren. Eingebettet war das Meeting with Jesus in unser 40 stündiges Gebet und wurde dadurch von vielen Betern begleitet. Weitere Daten und Infos findet ihr dazu auch auf der Seite Meeting with Jesus. Wir freuen uns auf euch!

Gedanken zum 2. Februar Fest der Darstellung des Herrn: Nach Weihnachten, wie weiter?

Jetzt ist es klar. Jetzt ist es endgültig so weit. Auch bei mir werden die letzten Spuren der Krippen beseitigt. Die Figuren weggeräumt, die letzten Tannennadeln mit dem Staubsauger gesucht. Auch wenn offiziell der Weihnachtsfestkreis ja schon lange zu Ende ist, hat sich in der Tradition und in den Herzen von vielen Menschen der 2. Februar als Maria Lichtmess und Ende der Weihnachtszeit gehalten.

Es ist halt auch schön, die Krippe, die Christbäume und all die Sehnsucht und Hoffnung, die damit verbunden ist. Aber irgendwann ist dann wirklich Schluss. Jetzt stehen nur noch der leere Stall und die leere Krippe. Vielleicht steht in der Ecke noch der Ochse und fragt sich: „Und was kommt jetzt? Wie weiter?“

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Wer ist der Mensch? Eine franziskanische Antwort

Der selige Ladislaus Batthyany-Strattmann wurde 1870 in Ungarn in einer Adelsfamilie geboren. Er heiratete die Gräfin Maria Theresia Coerth und hatte 13 Kinder. Über Jahre hinweg war er ein gesuchter Arzt, der besonders für arme und einfache Menschen da war. Zudem gründete er mehrere Spitäler. Am 4.Oktober 1916, dem Hochfest des heiligen Franziskus, trat er zusammen mit seiner Gattin und ihrem 16-jährigen Sohn dem franziskanischen Dritten Orden bei. Er hatte eine zutiefst franziskanische Sichtweise auf den Menschen.
Drei eindrückliche Punkte aus seinen Schriften möchte ich daher vertiefen:

 

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40 stündiges Gebet in Zürich vom 2. - 3. Februar 2024

Wir suchen Beter für unser 40 stündiges Gebet in Zürich. Seit vielen Jahren gibt es in unseren Gemeinschaften schon das 40 stündige Gebet. 40 Jahre war zum Beispiel das Volk Israel in der Wüste unterwegs. Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai im Gebet. Jesus war 40 Tage in der Wüste usw. Auch im 40 stündigen Gebet sind wir 40 Stunden in der eucharistischen Anbetung bei Jesus. Dabei bringen wir Brüder und viele weitere Beter die Jugend und die ganze Menschheit zu Jesus, denn es gibt nichts schöneres als den persönlichen Ruf Jesu im eigenen Leben zu entdecken und ihm folgen zu dürfen. 

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Die MEHR-Konferenz 2024

Unsere Brüder Martin, Jean und Maximilian waren dieses Jahr bei der Mehr-Konferenz vom 4-7.Januar 2024 in Augsburg dabei. Seit 2008 findet sie statt und wird vom Gebetshaus Augsburg organisiert. Das ökumenische Gebetshaus wurde vom katholischen Theologen Johannes Hartl und seiner Frau Jutta gegründet. Christen verschiedener Konfessionen beten dort täglich durchgehend 24 Stunden. 11 000 Menschen unterschiedlicher christlicher Konfessionen kamen an der Mehr-Konferenz zusammen. Die Tage waren erfüllt mit viel Lobpreis und Gebet, ebenso mit vielen guten Impulsen von Johannes Hartl, Kardinal Schönborn, Patrick Knittelfelder und mit den tollen Zeugnissen von Esther Magnis oder Tabitha Bühne. Auch kam das Gründerehepaar der Alpha-Glaubenskurse Nick und Pippa Gumbel für ein Interview an die Mehr- Konferenz.

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Künstlerischer Segenswunsch für das neue Jahr 2024

Unser Mitbruder Michael-Maria Josuran hat dieses wunderschöne Bild gemalt. Zwei Ereignisse der Geschichte dominieren das Bild. Die Menschwerdung Gottes in Betlehem vor 2000 Jahren und die Krippendarstellung des heiligen Franziskus von Assisi mit der Bestätigung der Regel vor 800 Jahren. Die "Bullierte Regel" enthält den Aufruf an die Brüder, das heilige Evangelium zu betrachten. Betrachten wir das Evangelium, lassen wir uns neu von der grosse Liebe Gottes zu uns Menschen berühren.

Das Dach über Maria und Josef mit dem Jesuskind und dem heiligen Franziskus ist offen. Betlehem kann überall sein, wo Jesus Einzug hält, wo er nicht abgewiesen wird.

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Frohe und gesegnete Weihnachten!

Vor 800 Jahren inszenierte der Heilige Franziskus eine Krippenbetrachtung in Greccio. Sein Anliegen war, dass die Liebe zum Jesuskind die in den Herzen der Menschen erloschen war, wieder neu entfacht wird. Die bildliche Betrachtung der Menschwerdung als Neuerweckung der Gottesliebe. Das ist dem Poverello gelungen, denn seit dieser Zeit werden Krippenspiele aufgeführt und Krippen in allen Formen und Farben, in allen Kontinenten und Kulturen aufgestellt.

 

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Weihnachtsgottesdienste 2023 an unseren 4 Standorten

"Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen." (2 Kor 8,9)
Wir laden Sie herzlich ein mit uns Weihnachten zu feiern. 
Das Programm der einzelnen Gemeinschaften sieht wie folgt aus:

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Zum 3. Advent: Worin bekommt unser menschliches Leben Sinn?

Die Amerikaner haben manchmal grobe Ausdrücke; man weiss dafür sofort, was damit gemeint ist. In einem Artikel las ich den Ausdruck "Bullshit-Jobs". Er kommt aus den USA. Bullshit-Jobs sind Arbeiten, Tätigkeiten, wo die Arbeitnehmer finden: das, was ich tue, ist sinnlos und gesellschaftlich nutzlos.

Laut einer Studie der Uni Zürich empfindet fast ein Fünftel seine Arbeit als sinnlos, nutzlos. Dieses Gefühl drückt aufs Gemüt. Wir alle kennen solche Momente, wo man eine Arbeit oder eine Aufgabe als sinnlos oder

vergeblich empfindet. Zum Beispiel einen Boden reinigen, der eine Stunde später wieder schmutzig ist. Johannes der Täufer hätte seine Aufgabe, seinen Auftrag auch als sinnlos oder nutzlosanschauen können.

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Advent in der Stadt Zürich - Zeugnis aus der Gassenarbeit von Br.Mathias Müller

Im Chrischtehüsli bin ich eher bekannt für meinen konkreten Einsatz für unsere Gäste und weniger für mein Predigttalent. Oftmals denke ich mir, ob ich von meinem Glauben mehr mit Worten Zeugnis geben sollte. Mehr und mehr komme ich aber zur Einsicht, dass es beides braucht: das Wort und die konkrete Tat. Gott stattet einen jeden von uns mit persönlichen Talenten und Charismen aus.

Ein wunderbares Beispiel wie Gott an unseren Gästen wirkt und ankommet ist jenes von Ali. Es handelt sich um einen jungen Kurden, der ursprünglich ins Chrischtehüsli gekommen ist, um einen Deutschkurs zu besuchen.

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