Vor einer Woche am 20.Juni 2026 machten wir uns gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den Weg zum kleinen Wallfahrtsort des heiligen Antonius von Padua in Egg ZH. Mit dabei waren die Pfarrei Herz Jesu Oerlikon, Oremus, Adoray Zürich, wir Franziskaner sowie viele weitere Pilger aus der Stadt und der Umgebung.
Unser Pilgerweg begann am Hegiabachplatz (Tramhaltestelle in der Stadt Zürich). Unterwegs prägten das gegenseitige Kennenlernen, gemeinsame Gebete, Zeiten der Stille und bereichernde Gespräche unseren Weg. Dabei tauschten wir uns über Gedanken des heiligen Antonius und über Worte aus der Heiligen Schrift aus.
Diesen Sommer gibt verschiedene Möglichkeiten mit uns Franziskaner unterwegs zu sein, zu beten, den Glauben zu vertiefen und zu leben.
Der Sommer lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen und sich bewusst Zeit für Gott und die Gemeinschaft zu nehmen. Ob bei Gottesdiensten, Gebetszeiten, Begegnungen, Pilgerwegen oder gemeinsamen Anlässen – wir freuen uns auf euch!
Der hl. Franziskus zeigt Zeit seines Lebens eine innige und tiefe Liebe zur Gottesmutter Maria. Er strebt danach ‘in der Schule Mariens’ noch
besser in der Christusnachfolge zu leben.
Der erste Biograph berichtet uns: «Die Mutter Jesu umfing er mit unsagbarer Liebe, weil sie uns den Herrn voll Majestät zum Bruder gemacht hat. Ihr widmete er besondere Lobpreisungen, an sie richtete er Bittgebete, ihr weihte er Herzensanmutungen, so zahlreich und so innig, wie sie eine menschliche Zunge gar nicht auszusprechen vermöchte. Aber, was unsere höchste Freude ist, er bestellte sie zur Schutzherrin des Ordens und vertraute ihrem Schutzmantel seine Söhne an, …damit sie dieselben betreue und beschütze bis ans Ende.» (aus 2 Celano 298)
"Ein christliches Leben ohne Staunen wird grau. Wie kann man Zeugnis geben von der Freude, Jesus begegnet zu sein, wenn man sich nicht jeden Tag überraschen lässt von seiner erstaunlichen Liebe,
die uns vergibt und immer wieder neu beginnen lässt?
In dieser Heiligen Woche wollen wir unseren Blick zum Kreuz erheben, um die Gnade des Staunens zu empfangen. Als der heilige Franz von Assisi einmal den Gekreuzigten betrachtete, wunderte er
sich, dass seine Brüder nicht weinten. Sind wir noch in der Lage, uns von der Liebe Gottes anrühren zu lassen?" Mit diesen Worten von Papst Franziskus laden wir euch herzlich ein mit uns die
Karwoche zu begehen und Ostern zu feiern.
Schon seit längerer Zeit gibt es auf unserer Webseite eine Seite "Berufungszeugnisse", auf der einige Brüder unserer Gemeinschaft von ihrem Berufungsweg erzählen. Neu hinzugekommen sind nun die Zeugnisse von Br. Albert Schmucki, Br. Jean Langertz und Br. Maximilian Blum.
Sie werden entdecken, dass es heute nicht viel anders ist als zur Zeit des heiligen Franziskus. Unter den ersten Brüdern gab es Männer mit ganz unterschiedlichen Hintergründen: Kaufleute, Juristen, Priester, Arbeiter und viele andere.
Auch unsere Gemeinschaft lebt von dieser Vielfalt. Brüder mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Berufen und Erfahrungen haben sich auf den gemeinsamen Weg der Nachfolge Christi eingelassen. Viel Freude beim Hören oder Lesen!
Der katholische Fernsehsender K-TV produzierte im Franziskus-Jubiläumsjahr (800. Todestag) eine Dokumentation über den heiligen Franz von Assisi. Gemeinsam mit unserem Mitbruder Gottfried Egger führt die Dokumentation nach Assisi, Rom und La Verna – zu den entscheidenden Orten der radikalen Christusnachfolge des heiligen Franziskus.